wir über uns     freie Wohnungen     speziell für die Mieter  

Die Architekten Cufer & Partner

(Cufer, Balogh, Bammer)
zeigen sich für drei Gebäudeteile verantwortlich: Stiegen 8, 9, und 10.
Zentrales Element des Platzes ist das "Baumdach". 12 große Platanen wachsen aus der dreistöckigen Öffnung der Tiefgarage, die dadurch natürlich belichtet und belüftet wird. Großzügig zum Hof geöffnet sind auch die Hobbyräume und Waschküchen.
Stiege 8 ist ein zehngeschoßiger Baukörper, der den städtischen Platz nach Nordosten mit 45 Maisonettewohnungen abschließt. Auf Stiege 9 werden 181 Wohnungen von einem zentralen Stiegenhaus mit Laubengängen umrandet und von oben über ein Dachglas belichtet. Ausgewählte Blütenpflanzen sind auf die höhenmäßig unterschiedlichen Lichtverhältnisse abgestimmt. Die 50 Wohnungen auf Stiege 10 - der Turm - sind durch einen nach außen verlegten Stiegenhausturm erschlossen, der eine besondere Sicherheit bietet und das Betreten jedes Geschoßes als bewusstes Ereignis inszeniert.

Architekt Laudon

Tragender Gedanke bei der Planung dieses Bauteils der Stiegen 6 und 7 für 266 Wohnungen am Donaucity Gelände war die Überzeugung, dass auch Wohnanlagen dieser Größe funktionierende kollektive Bereiche benötigen. Vor den Wohnungen wurde ein belichteter allgemein nutzbarer Schwellenbereich geschaffen, der zwanglose Begegnung ermöglicht.
Mehrgeschossige Loggien, die der Gemeinschaft dienen, schaffen einen Bezug nach außen.
Die Fassade ist zurückhaltend. Durchgehende Brüstungen werden als Träger für Schriftbänder genützt. Diese Schriftzüge dienen nicht vordergründigen, medialen Zwecken, sondern müssen bewusst gelesen werden. Poesie, Witz und Reflexionskraft der Sprache von H.C. Artmann machen die Umgangssprache der Stadt greifbar und erfahrbar.

Architekt Steiner

Ein Laubenganghaus verbindet den großen städtischen Platz mit der Donau und umfasst die Stiegen 1 und 2. Eine hohe glasüberdachte Halle bildet das Herzstück dieses Bauteils. Große Beachtung wurden den akustischen Verhältnissen (Nachhallzeit) sowie der Lichtführung in der Halle geschenkt, um zwanglose Kommunikation, aber auch Veranstaltungen zu ermöglichen.
Geschoßweise rhythmisch zueinander versetzte "Löcher" von Loggien und Fenster kontrastieren mit den je nach Oberflächenbehandlung unterschiedlich im Tageslicht schimmernden Aluminiumflächen der Außenwand. So entsteht ein flirrendes Fassadenbild, welches seine Wirkung nicht zuletzt in seiner Unterschiedlichkeit zu den glatten Glaswänden bzw. den Bandfassaden der benachbarten Bauteile entfaltet.

Architekten Delugan-Meissl

Alle Wohnungen in den Stiegen 3, 4 und 5 sind südseitig ausgerichtet und mit mindestens einer Loggia bedacht. Geschützt wird diese Seite mit ihrer unverbaubaren Aussicht von einer Art Glasfassade, die im Loggienbereich ausgeschnitten ist. Ein Strichcodemuster sorgt für Sonnen- und Blickschutz.
Das Innere der Wohnungen wurde so neutral wie möglich gehalten, sodass jeder Mieter über die einzelne Raumnutzung selber entscheiden kann. Mächtige Stahlbetonstützen rahmen einen großzügigen Luftraum ein, der nachträglich öffentliche Einrichtungen erhalten soll. Die Decke dieses geschützten Bereiches ist mit braunem Sperrholz verkleidet, welches gleichzeitig auch einen positiven Effekt beim Betreten der Anlage ausübt.