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Die verhinderte EXPO

Im Jahr 1989 beschloß der Wiener Gemeinderat sich gemeinsam mit Budapest um die Ausrichtung der EXPO 1995 zu bewerben. Sie sollte unter dem Motto "Brücken verbinden" stehen. In Wien war dafür der Raum zwischen Neuer Donau und UNO-City vorgesehen.

Doch bald zeigten sich erste negative Auswirkungen. Insbesondere die stark steigenden Grundstückspreise entlang der Donau, ausgelöst durch einige Spekulanten, die sich raschen Gewinn versprachen, waren Rückenwind für jene Kräfte, die den Nutzen großer internationaler Präsenz nicht erkennen konnten oder wollten. Da es zu dieser Zeit (1991) noch weitere umstrittene Projekte (Kraftwerk Freudenau, Auflassung kleiner Friedhöfe etc.) gab, entschloß sich die Wiener Stadtregierung zu einer Volksbefragung. Während die Antworten zu den übrigen Fragen erwartungsgemäß ausfielen, gab es zwei Überraschungen: Das Kraftwerk Freudenau wurde befürwortet, die EXPO abgelehnt.

Daraufhin legte Wien die Bewerbung zurück.